Inhalt - Ausländerregelung

Ausländerregelung


Wir stehen durch unsere Arbeit in ständigem Kontakt mit den Behörden und sind im Bereich Ausländerregelung auf dem neuesten Stand. Zudem versuchen wir als Geschäftsbereich des Schweizer Bauernverbandes geeignete Lösungen im Rahmen der geltenden Gesetzte für die Rekrutierung von Arbeitskräften zu suchen und wenn möglich auf geeignetere Gesetzesgrundlagen hin zu wirken.

Arbeit / Arbeitsbewilligungen

Die Schweiz kennt bei der Zulassung ausländischer Arbeitskräfte ein duales System. Erwerbstätige aus den EU-/EFTA-Staaten können vom Personen-Freizügigkeitsabkommen profitieren. Aus allen anderen Staaten werden in beschränktem Ausmass lediglich Führungskräfte, Spezialistinnen und Spezialisten sowie qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen. Agrimpuls hat ein Praktikantenprogramm für eine begrenzte Anzahl Teilnehmer aus der Ukraine, Russland, Moldawien, Belarus, Japan und Brasilien sowie für Teilnehmer aus den EU-Ländern.

Personenfreizügigkeit Schweiz – EU/EFTA
Das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) wurde am 21. Juni 1999 zwischen der Europäischen Union (EU) und der Schweiz unterzeichnet. Durch das Freizügigkeitsabkommen und dessen Protokolle werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen für EU-Bürgerinnen und -Bürger in der Schweiz vereinfacht. Ergänzt wird das Freizügigkeitsrecht durch die gegenseitige Anerkennung von Berufsdiplomen, durch das Recht auf den Erwerb von Immobilien und die Koordination der Sozialversicherungssysteme. Die gleichen Regelungen gelten für Staatsangehörige der EFTA-Länder.

EU-17/EFTA Für Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Islands Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, der Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien,  Vereinigten Königreich und Zypern gelten seit dem 1. Juni 2007 die volle Personenfreizügigkeit (Ventilklausel beachten).

EU-8 Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Estland, Litauen und Lettland gilt seit dem 1. Mai 2011 die vollständige Personenfreizügigkeit (Ventilklausel beachten).

EU-2 Rumänien und Bulgarien. Zurzeit (bis längstens Ende Mai 2016) gelten Übergangsbestimmungen für diese beiden Länder: Kontingent, Inländervorrang (RAV) und Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen.

  •  Gesuchseingabe beim Kant. Arbeitsamt bzw. Migrationsamt
  •  Stellenantritt ist erst nach Erhalt der Bewilligung möglich


Ventilklausel für EU-17 und EU-8-Staaten
Per 1. Mai 2013 wird die Kontingentierung der B-Bewilligungen für Angehörige der EU-8-Staaten fortgesetzt und per 1. Juni 2013 auf B-Bewilligungen für Erwerbstätige aus EU-17-Staaten ausgedehnt. Die Kontingentierung wird während eines Jahres gelten.

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Quelle BFM